Wolfsgeschichte
Daheim in Albig arbeiteten seit nahezu zwanzig Jahren zwei Generationen tatkräftig und erfolgreich zusammen. Heidrun und Manfred Wolf hatten ihrerseits das elterliche Gut übernommen, das untrennbar mit den qualitativen Aufbruchzeiten des rheinhessischen Hinterlandes verknüpft ist. Sie nahmen ihren Anfang schon zu Zeiten des Großvaters in engen persönlichen Beziehungen zum innovativen Rebenzüchter Georg Scheu, der die nahe Landesanstalt für Rebenzüchtung von Alzey leitete. Manfred Wolf, der 2010 verstarb, führte aus dieser Tradition heraus nicht nur den Weinbau, sondern auch die nach dem zweiten Weltkrieg aufgebaute Rebenveredlung bis 1980 weiter.
Innovationskraft und Leistungswillen des heute 33 Hektar großen Gutes zeigen sich nicht zuletzt in der Gründungsmitgliedschaft des „Versteigerungsrings Rheinhessische Weingüter“ 1960. Er brachte die durchweg guten Weinqualitäten der Region zunächst den professionellen Weinkäufern und in der Folge auch den Privatkunden näher. Aus ihr resultiert der hohe Anteil von Fachhändlern, die sich auf die sichere Qualität der Weine verlassen und die professionelle Kompetenz der Familie hoch schätzen.

